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Mit dieser Homepage möchten wir — Vorstand und Geschäftsführung der Bürgerinitiative Lebenswertes Bördeland und Diemeltal e.V. — vor allem die Mitglieder unseres Vereins über den 'Stand der Dinge' informieren.

Darüber hinaus können andere Besucher der Seite uns kennenlernen.

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Kontaktmöglichkeiten

BI-Treff Regelmäßig dienstags von 16:00-18:00 Uhr und donnerstags von 9:00-12:00 Uhr im Steinernen Haus in Borgentreich — kommen Sie doch mal...

Anschrift
Zur Specke 4
34434 Borgentreich
fon
(05643) 949271 oder 7185
fax
(05643) 948803
Mehl

Aktuelles

Termine

Vormerken

Plakat zur Ankündigung des nächsten Pflanzenflohmarkts

Bundestreffen der Regionalbewegung am 15. + 16. Juni 2012 in Jülich-Barmen
Der Bundesverband der Regionalbewegung e.V., das Aktionsbündnis Tag der Regionen sowie die DORV-Zentrum GmbH laden herzlich ein zum 6. Bundestreffen der Regionalbewegung!

In dem 1.400 Einwohner zählenden Ort Barmen, am Hang des Rurtales in der Jülich-Zülpicher Börde gelegen, entstand 2005 die Initiative des DORV-Zentrums (Dienstleistung und Ortsnahe RundumVersorgung).

Weitere Informationen in Kürze unter: www.regionalbewegung.de

>Tag der Regionen  2012

Der nächste Tag der Regionen findet am 30. September 2012 statt. Aktionszeitraum ist vom 21. September bis zum 7. Oktober 2012.

www.tag-der-regionen.de

Berichte

regionale Produkte
Bundesverband der Regionalbewegung fordert Gütesiegel

„Regionalität liegt voll im Trend“, sagt Sven Mindermann vom Bundesverband der Regionalbewegung. Immer mehr Verbraucher greifen zu Lebensmitteln aus ihrer Region. Doch wer garantiert, dass Obst, Gemüse, Fleisch oder Molkereiprodukte tatsächlich vom Bauern von nebenan kommen? Ein Gütesiegel soll Klarheit schaffen. Mehr...

Projekt Regionale Allianzen
Das Dorf und die Tüte — Körbecker Brötchentüte mit Ausstrahlungskraft

Unter dem Motto „Körbecke – ein Dorf lebt“ wollen sich in den kommenden Monaten zahlreiche Körbecker Betriebe auf einer gemeinsam gestalteten Brötchentüte präsentieren. Das Ziel: Sie wollen auf diese Weise auf das örtliche Wirtschaftsleben aufmerksam machen.... Mehr...

8. Oktober 2011: Erntedankmarkt
Treffpunkt für Pflanzen-Fans — Zahlreiche Besucher beim 10. Pflanzen-Flohmarkt am Steinernen Haus

Rittersporne, Storchenschnäbel und Prachtspieren wechselten am Steinernen Haus den Besitzer. Zum zehnten Mal veranstalteten wir den Pflanzen-Flohmarkt. Den Hobbygärtner erwarteten nicht nur Stauden und Co., sondern auch selbstgemachte Konfitüre oder Fledermaus-Guano... Mehr...

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Lebenswertes Bördeland und Diemeltal ...

Gemeint ist die Bördelandschaft, die sich im beinahe östlichsten Zipfel des Landes Nordrhein-Westfalen ausbreitet, zwischen dem Eggegebirge im Nordwesten, dem Oberwälder Land im Norden und Osten und der Diemel im Osten und im Süden. Die leicht hügelige offene Landschaft wird von alters her wegen der sehr fruchtbaren Böden landwirtschaftlich genutzt. Getreide, Zuckerrüben und Raps werden überwiegend angebaut. Beinahe zentraler Ort ist die Stadt Borgentreich. Die Stadt Warburg, die der Börde ihren Namen verleiht (Warburger Börde), liegt am südlichen Rand dieser Landschaft.

Blick über Teil der Warburger Börde

Blick vom Desenberg auf einen Teil der Warburger Börde mit den Ortschaften Daseburg, Rösebeck und Körbecke

Das beinahe idyllisch-stimmende Bild der Landschaft ist trügerisch. Die hier lebenden Menschen müssen sich einiges einfallen lassen, um einen befriedigenden Lebensstandard zu erringen. Die Auswirkungen globaler Entwicklungen sind auch hier spürbar. Im Gegensatz zu früher sind es nur noch wenige, die sich das fruchtbar gehaltene Land teilen. Was tun die Anderen? Wie verdienen die ihren Lebensunterhalt? Lohnt es sich, hier zu bleiben?

Einigkeit macht stark

Als die Bezirksregierung Detmold im Februar 1992 die ersten Bauern anschrieb, um ihnen mitzuteilen, dass in nächster Zeit Probebohrungen auf ihrem Land stattfinden sollten, gab es die Bürger­initiative Lebenswertes Bördeland und Diemeltal (BI) bereits. Langsam sickerte durch wozu die Probebohrungen dienen sollten: eine Sondermülldeponie für den Kreis Höxter wurde geplant. Die BI erkannte die Bedrohung und engagierte sich für eine ökologische Abfallwirtschaft. Mit seriöser, gewissenhafter Arbeit wurde die Unsinnigkeit des geplanten Vorhabens aufgedeckt. Der Widerstand wurde von einer immer größer werdenden Mitgliedschaft aktiv mitgetragen.

Im Frühjahr 1994 erklärte das Ministerium für Umwelt Raumplanung und Landwirtschaft (MURL), dass z.Z. kein Bedarf für den Bau einer weiteren Sondermülldeponie herrsche. Das erste große Ziel war geschafft, die Bl hatte Luft, um sich weiteren Aufgaben zu widmen.

Die BI bildete inzwischen ein breites Bündnis von über 3.000 Mitgliedern in der Region, quer durch alle Berufe, partei­politische Ausrichtungen, Konfessionen und Ländergrenzen. Laut Satzung verpflichten sich die Mitglieder zur Erhaltung und Förderung des natürlichen Lebensraumes der Menschen, Tiere und Pflanzen.

Der bislang erfolgreiche Widerstand wurde genutzt, um sich zu einer Initiative für die Region zu entwickeln.

Demonstration in Detmold

Durchschlagenden Erfolg brachte im Dezember 1993 eine Demonstration in Detmold mit ca. 7.000 Teilnehmern

Das Gesamtkonzept "Eine Region denkt um" entstand!

  • LEBENSWERT
  • ZUKUNFTSORIENTIERT
  • MÜLLARM
  • UMWELTVERTRÄGLICH

Als roter Faden dieses Konzeptes wird die Unverwechselbarkeit unserer Region in ihren Lebens- und Wirtschaftsformen herausgestellt. Dieser Regionalcharakter soll sich durch eine besondere Umweltverträglichkeit auszeichnen.

Eine Region denkt um

Das Konzept der Arbeitskreise

Zu ihrem Konzept hatte die BI eine Reihe von Arbeitskreisen initiiert, die verschiedene Aktivitäten entwickelten.

Einige Beispiele aus der Vergangenheit:

  • Arbeitskreis Energie: Veranstaltungsreihe zum Aufbau einer Solarselbstbaugruppe...
  • Arbeitskreis Garten: Obstbaumschnittkurse, Weidenhüttenbau, Fassadenbegrünung, Nistkästenbau...
  • Arbeitskreis dörfliche Identität: Organisation großer, bunter Regionalmärkte und Feste mit Information, Handwerk und Kultur aus der Region
  • Arbeitskreis Landwirtschaft: Veranstaltungsreihe über die Grundlagen einer umweltverträglichen Landwirtschaft; Gründung eines Erzeugerzusammenschlusses...

Buntes Treiben auf Regionalmärkten ...

Regionalmarkt in Warburg

... in Warburg

Regionalmarkt in Holzhausen

... und in Holzhausen

Arbeitskreise, die zur Zeit aktiv sind:

Arbeitskreis ZUKUNFT UNSERER DÖRFER

Dorfbild

Im Januar des Jahres 2003 gründete sich dieser Arbeitskreis innerhalb unserer Bürgerinitiative. Mehr...

Die Situation unserer Dörfer ist ein Thema, das vielen Menschen sprichwörtlich „auf den Nägeln brennt“. Die zu diskutierende Themenbreite reicht von dem Leerstand alter Bausubstanz in den Kernbereichen unserer Dörfer bis hin zur Situation der Jugendlichen vor Ort. Des weiteren wollen wir hinterfragen, welche Ursachen die zunehmende Verödung unserer Dörfer hat und was für unsere Dörfer getan werden kann. Sicherlich gibt es nicht nur einen Grund für diese Fragen und auch die Antworten sind vielfältiger Natur.

Belassen Sie es nicht nur bei den Gedanken über die Zukunft ihrer Region, sondern nehmen Sie an unseren Veranstaltungen und unseren Arbeitskreistreffen teil. Nutzen Sie die Möglichkeiten, von Experten informiert zu werden und den Austausch mit Menschen zu finden, denen die „Zukunft unserer Dörfer“ am Herzen liegt. Auskunft unter der Rufnummer: 05643 -949271.

Aktuelles Projekt: Website www.dorfhausmarkt.de in neuem Fenster öffnen!

Arbeitskreis FLUCHAFEN KASSEL-CALDEN

Basis dieses Arbeitskreises ist die feste Überzeugung, dass ein Neubau des Flughafens KS-Calden in der geplanten Form, in Nachbarschaft zum Flughafen Paderborn-Lippstadt, völlig überflüssig ist... Mehr...

Arbeitskreis FLUCHAFEN KASSEL-CALDEN

Flughafenausbau - nein, danke

Wer unsere BI kennt, weiß, dass sie sich für unseren Lebensraum und nicht gegen etwas engagiert. Basis dieses Arbeitskreises ist die feste Überzeugung, dass ein Neubau des Flughafens KS-Calden in der geplanten Form, in Nachbarschaft zum Flughafen Paderborn-Lippstadt, völlig überflüssig ist und neben vielen negativen Auswirkungen zukünftig eine enorme Belastung für den Steuerzahler mit sich bringen wird.

Die Mitglieder arbeiten an Vorschlägen zur alternativen Verwendung der für den Flughafenneubau vorgesehenen Gelder. Zu den weiteren Aufgaben gehört natürlich, die vielen Schwachstellen des geplanten Projektes immer wieder öffentlichkeitswirksam in den Blickpunkt zu rücken. Dass dieser Arbeitskreis viel interessanter ist, als es sich in 2 Sätzen darstellen lässt, davon können Sie sich unter der Rufnummer 05643-7185 oder bei einem der nächsten Treffen überzeugen.

Engagement für eine umweltverträgliche Abfallwirtschaft

... ist und bleibt ein wesentlicher Schwerpunkt der BI-Arbeit.

Eine Auswahl der letzten Aktivitäten:

Finanzierung eines Gutachtens
über das Sondermüllaufkommen in Ostwestfallen-Lippe. Demnach fällt wesentlich weniger Giftmüll in der Region an, als propagiert wurde. Das Gutachten liefert Lösungsansätze für bestehende große Vermeidungspotentiale.
Schulveranstaltungen zur Müllerziehung
Eigenkompostierung
Veranstaltungsreihe und Artikelserie
Vernetzte Treffen
mit den Müll-BIs in Ostwestfalen zur Erstellung eines ökologisch vertretbaren Abfallwirtschaftkonzeptes
Aktion Dosenfreie Stadt Warburg
6 Wochen war „total tote Dose“ in Warburg.
Tote Dose
Aktion Neustadtmarktplatz Warburg

Aktion Neustadtmarktplatz Warburg

Erhalt und Pflege von Kulturlandschaft und natürlichen Lebensräumen

Die BI war Initiator und maßgeblich beteiligt am Aufbau der Landschaftsstation Diemel-Weser-Egge, die jetzt den Namen Landschaftsstation im Kreis Höxter trägt. Mit ihr wurde ein ganzheitlicher Ansatz zur Erhaltung und Pflege unserer Kulturlandschaften und den darin vorkommenden natürlichen Lebensräume geschaffen.

Bilder von Frank Grawe

Den Nutzen von Streuobstwiesen wieder erkennen ...

Bild von Obstwiese

Blühende Obstwiese bei Brakel-Bellersen © Frank GRAWE

Förderung freiwilliger Pflanzmaßnahmen in der Landschaft:

Die BI suchte Interessenten für Anpflanzungen im Freiland, sammelte Anträge und unterstützte die Verteilung von Jungpflanzen.

Förderung regionaler Wirtschaftskreisläufe

Logo Tag der Regionen

Seit 1999 koordiniert die BI ein breites Bündnis regionaler und überregionaler Organisationen, Institutionen und Initiativen in Nordrhein-Westfalen, die mit dem Aktionstag TAG DER REGIONEN (TdR) für die Förderung regionaler, umweltverträglicher Wirtschaftskreisläufe werben.

Bundesweiter TdR
TdR in NRW

Tag der Regionen ist Basis für den

Bundesverband Regionalbewegung.

Die Frühstücksmeile — eines von vielen Beispielen für regionales Handeln

Beispiele für regionales Handeln

... gibt es viele. Ein besonders originelles ist die Realisierung einer fast hundert Meter langen Frühstücksmeile. So geschehen im Warburger Ortsteil Germete im Frühsommer 2005. Die Initiatorin Jutta Baumhecker, heimische Erzeuger und viele Helfer verwöhnten die zahlreichen Gäste mit allem, was auf den 'regionalen Frühstückstisch' gehört.

Mitgestalter der Frühstücksmeile

... sorgten für die reich gedeckte Frühstückstafel und konnten schmecken lassen, was die Region kulinarisch zu bieten hat.

Gemeinsames Mahl unter freiem Himmel: Mindestens 300 Personen folgten der ungewöhnlichen Einladung und wurden auf den Geschmack gebracht ...

Die Idee vom „Tag der Regionen“

Die Idee, regionale Wirtschaftkreisläufe zu fördern, enstand im Kontakt zwischen dem Verein „Artenreiches Land – Lebenswerte Stadt“ in Bayern und der Bürgerinitiative „Lebenswertes Bördeland und Diemeltal e.V.“ in Nordrhein-Westfalen. Die Idee wurde zum Projekt konkretisiert. Beide Vereine richteten für die Umsetzung des 1. "Tages der Regionen" (in NRW und Bayern) am 10. Oktober 1999 in ihren Geschäftsräumen landesweite Koordinationsstellen ein. Ab 2000 fand der Aktionstag — auf Anregung der beiden großen Kirchen — am Erntedanksonntag statt. Die Verknüpfung ermöglichte das Bewusstsein um die Schöpfungswirklichkeit sowie den verantwortlichen Umgang mit Natur und Umwelt zu vertiefen und zu stärken.